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Feusisberg
31.08.2020

Viele Diskussionen in Feusisberg

An der nachgeholten Gemeindeversammlung Feusisberg wurden die Rechnungen und Nachkredite abgesegnet und die Projekte an der Schulhausstrasse in Schindellegi und der Dorfstrasse in Feusisberg heiss diskutiert.

Feusisberg holte am Freitag die verschobene Gemeindeversammlung vom 22. April nach. Der Maihofsaal in Schindellegi war gut gefüllt, allerdings mit etwa zwei Metern Abstand zwischen den Stühlen. Und wie so oft verlief die Versammlung lebhaft, die Bürgerschaft traut sich hier, etwas zu sagen und fragen, was Gemeindepräsident Martin Wipfli freute. 

Fokus auf den Finanzausgleich

Als Erstes galt es, die Rechnung 2019 abzusegnen. Wegen der Verschiebung übernahm bereits Gemeinderat Dieter Göldi als neuer Finanzchef die Präsentation. Dass die Rechnung trotz 4,0 Mio. besserem Ergebnis gut 4,1 Mio. im Minus liegt und damit das Eigenkapital auf gut 32 Mio. sinkt, war nur am Rande ein Thema. Göldi legtenochmals dar, dass von 27,6 Mio. Steuerertrag 15,3 Mio. – also mehr als die Hälfte – in den Finanzausgleich geht.

Wenn man noch die Lehrerlöhne abziehe, verblieben der Gemeinde noch knapp 11 Millionen, über die sie verfügen könne.

Die Gemeinderechnung, auch jene des EW Schindellegi wie verschiedene Nachkredite, wurden nicht nur von der Rechnungsprüfungskommission, sondern auch von der Versammlung problemlos abgenommen. Einbürgerungen und Anekdoten

Strassenprojekte stets umstritten

Zwei weitere Traktanden standen zur Debatte, die an die Urnenabstimmung vom 29. November verwiesen wurden: der Umbau der Schulhausstrasse Schindellegi und die Umgestaltung der Dorfstrasse Feusisberg. Sie wurden durch Vizepräsident Beat Flühler, Ressort Tiefbau und Verkehr, vorgestellt.

Für die Schulhausstrasse sind 1,4 Mio. Fr. vorgesehen. Im Wesentlichen geht es darum, die Strasse um das Maihof-Schulareal zu beruhigen und zu verschönern. Dass denn auch tatsächlich Wert auf die Begrünung gelegt werde, wünschte sich Johann Späni – Private müssten das schliesslich auch. Er schloss in diesen Wunsch auch gleich die Etzelstrasse und den grossen Kreisel mit ein. Dafür erntete Späni spontanen Applaus und das Versprechen von Flühler, vermehrt ein Augenmerk darauf zu legen.

Erwartungsgemäss lockte auch die Umgestaltung der Dorfstrasse Feusisberg für 1,33 Mio. Votanten ans Mikrofon. Die Kandelaber sollen nach zehn Jahren bereits wieder verschwinden und durch ein sinnvolleres System ersetzt werden. 

Vollständiger Artikel im «Höfner Volksblatt» vom Montag, 31. August, zu lesen.

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Andreas Knobel, Redaktion March24/ Höfe24