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Feusisberg
24.08.2020

Primarschule Schindellegi hat Quarantäne ausgestanden

Nach der Quarantäne von 58 Kindern und zehn Betreuungspersonen läuft der Betrieb an der Primarschule Schindellegi wieder normal. Es gab keine Ansteckungen, lediglich die infizierte Betreuerin ist noch zu Hause.

Die Nachricht hörte sich doch ziemlich dramatisch an: 58 Kinder und zehn Betreuungspersonen der Tagesstrukturen an der Primarschule Schindellegi wurden vor zehn Tagen nach Hause in die Quarantäne geschickt. Dies, weil eine Betreuerin per Contact Tracing aufgefordert wurde, sich testen zu lassen und sich, wie sich herausstellte, prompt mit dem Coronavirus infiziert hatte (wir berichteten).

Ganz so schlimm wie befürchtet entpuppte sich die Situation rückblickend aber nicht. Spätestens seit Freitagabend ist die Quarantäne abgesessen, alle 58 betroffenen Primarschulkinder sind zurück in den Klassen – und zwar wohlbehalten, wie Pascal Staub, Bereichsleiter Bildung in der Gemeinde Feusisberg, auf Anfrage bestätigt. Auch die Tages-strukturen seien wieder in Betrieb, die Betreuungs-personen wieder im Einsatz. Lediglich die infizierte Betreuerin bleibe vorläufig noch zu Hause, weil sie immer noch leichte Symptome aufweise.

Somit ist das Notfallkonzept der Primarschule Schindellegi voll aufgegangen. Zur Debatte stand ja zuerst auch, die ganze Schule zu schliessen und auf Fernunterricht umzustellen. Dies ging dem kantonalen Bildungsdepartement jedoch zu weit.

Allen Verantwortlichen in Schindellegi ist jedoch klar, dass sie weiterhin aufmerksam bleiben und das Schutzkonzept einhalten müssen – auch wenn man nochmals mit einem blauen Auge davongekommen ist.

Andreas Knobel, Höfe24