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30.07.2020
30.07.2020 10:00 Uhr

Ferienpass March zieht positive Bilanz

Erhielten Einblick in die Tätigkeiten der Meili AG, Schübelbach: die teilnehmenden Kinder des Fepa March. (Bild zvg)
Dreimal musste das Schutzkonzept aufgrund der Corona-Pandemie angepasst werden. Dennoch konnte der Ferienpass March mit rund 830 Kindern durchgeführt werden.

Wer sich vorstellt, welche «Riesenbüez» die Organisation des Ferien­passes March jährlich ist, will das Ganze lieber nicht mit Corona in Verbindung bringen. Doch die Verantwortliche Isabelle Lenggenhager und ihre Crew mussten genau dies tun: «Klar war, dass wir ständig den Aspekt Coronavirus beachten mussten. So haben wir dreimal das Schutzkonzept angepasst, denn kurz vor Sommer­ferienstart gab es Lockerungen.»

19 Kurse mussten wegen des Coronavirus abgesagt werden, doch «wir konnten dafür sechs neue Kurse anbieten», schildert Lenggenhager. Die 215 Kurse wurden von 830 Kindern besucht. Das sind etliche weniger als in anderen Jahren, als durchschnittlich 1'000 Kinder und Jugendliche dabei waren. Doch wie in anderen Jahre belegte ein Kind im Durchschnitt sechs Kurse.

Abstand halten oft unmöglich

Überhaupt hätten die Kinder keinen Nachteil durch die Situation erfahren. «Der Erlebniswert war wieder gross, es gab im Grunde genommen kaum Einschränkungen oder nur geringe.» Als Beispiel nennt Lenggenhager, dass die Kinder nicht gemeinsam aufs Boot des Seerettungsdienstes durften. Und die Abstände einzuhalten sei manchmal unmöglich gewesen. Etwa beim Hüttenbauen in Schübelbach, wo es unumgänglich war, Hand in Hand zu arbeiten.

Weil am Ende der Zirkuswoche keine Aufführung möglich war, wurden die Darbietungen gefilmt. Das Video ist auf www.fepa-march.ch zu finden. Ebenso sind unzählige schöne Bildeindrücke zu sehen, die auch den hohen Wert der sozialen, pädagogischen und psychologischen Arbeit mit Kindern zeigen.

Über 100 Nachmeldungen

Nachteiliger hingegen hat Isabelle Lenggenhager die Anmeldezeit erlebt. «Es gab viel mehr Telefonanrufe mit Fragen nach dem Wie, Wo, und Wann. Obwohl man alle entsprechenden Antworten auch online gefunden hätte», schildert sie. Zudem gab es über 100 Nachmeldungen, die manuell erfasst werden mussten. Es habe sogar noch während der Durchführung des Ferien­passes Anmeldungen gegeben.

Vollständiger Artikel in den Printzeitungen «March-Anzeiger» und «Höfner Volksblatt» zu lesen.

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Johanna Mächler, Redaktorin March24/Höfe24