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Sport
27.07.2020
27.07.2020 12:01 Uhr

«Wir sind tief erschüttert»

Tragisches Unglück an den Schwyzer Pferdesporttagen in Ibach: Trotz schneller Hilfe – auch durch die Rega – konnte das Leben einer Reiterin nicht mehr gerettet werden. (Bild: Katja Stuppia)
Der Schluss der Schwyzer Pferdesporttage wurde am Sonntagnachmittag von einem tragischen Zwischenfall überschattet. Eine Reiterin war unter ihr eigenes Pferd geraten und ist noch vor Ort verstorben. Der Vorstand des Kavallerievereins spricht sein Beileid aus.

Die viertägigen Pferdesporttage des Kavallerievereins Schwyz in Ibach haben am Sonntag traurig geendet. Kurz vor Schluss der Veranstaltung, etwa um 16.45 Uhr, war eine Teilnehmerin verunglückt. Beim Sprung über Hindernis Nummer 8 (Oxer) verlor die 26-jährige Reiterin das Gleichgewicht und stürzte vom Pferd. Sie geriet unter die Hufe ihres eigenen Pferdes, eines achtjährigen Schimmels, und verletzte sich schwer. Sofort eilten Helfer und Sanitäter herbei und begannen mit lebensrettenden Massnahmen. Kurz darauf wurden alle Teilnehmer vor einem heranfliegenden Rega-Heli gewarnt.

Die Reiter brachten ihre Tiere schleunigst weg. Der Helikopter der Rega landete in der Wiese neben der Riedmattlistrasse. Der Turnierbetrieb musste abgebrochen werden. Die Kantonspolizei Schwyz kam für Ermittlungsarbeiten und zur Spurensicherung vor Ort.

Um 18 Uhr hob der Rega-Helikopter wieder ab und flog zurück zur Basis. Wie Florian Grossmann, Chef Information und Prävention bei der Kantonspolizei Schwyz, auf Anfrage bestätigte, erlag die Frau noch vor Ort ihren schweren Verletzungen.

Die genau Unfallursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Für die Betreuung der Organisatoren und Helferinnen und Helfer wurde das Care Team des Kantons Schwyz aufgeboten.

Abschied von Reiterin

Die an den Schwyzer Pferdesporttagen tödlich verunglückte junge Springreiterin aus dem Raum Zürich hinterlässt auch in ihrem Kavallerieverein eine grosse Lücke. Der Vorstand ist erschüttert und spricht sein Beileid aus:
Redaktion March24/Höfe24