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Geld & Energie
08.07.2020

Höfe, Lachen und Altendorf bezahlen 52 Millionen

2021 werden die finanzschwächeren Schwyzer Gemeinden und Bezirke mit 77 Mio. Franken unterstützt, 52 Mio. Franken davon zahlen die finanzstarken Gemeinden und Bezirke. Insgesamt bleiben die Zahlungen gegenüber dem laufenden Jahr auf hohem Niveau unverändert.

Der Innerkantonale Finanzausgleich 2021 bleibt im ähnlichen Rahmen wie dieses Jahr. Die finanzschwächeren Schwyzer Gemeinden und Bezirke werden mit total 77 Millionen Franken unterstützt. 52 Millionen Franken davon zahlen die finanzstarken Gemeinden und Bezirke. Vor allem die drei Höfner Gemeinden und der Bezirk müssen einmal mehr tief in die Tasche greifen. Aber auch Lachen und Altendorf zahlen viel. Keine Zahlungen aus dem innerkantonalen Finanzausgleich erhalten Gersau, Küssnacht und der Bezirk March.

 

Der innerkantonale Finanzausgleich bleibt stabil (Zahlen in Franken), die Empfänger (grün) und Geber (rot) sind klar definiert. (Grafik: Lars Morger)

Ergänzt wird die Ausgleichssumme im Steuerkraftausgleich durch den Anteil der Bezirke und Gemeinden am Ertrag der Grundstückgewinnsteuer in der Höhe von 11 Millionen Franken. 

Insgesamt 21 Gemeinden erhalten eine Zusicherung für einen Normaufwandausgleich. In neun Gemeinden ist der angerechnete Normertrag höher als der Normaufwand, weshalb kein Anspruch auf Normaufwandausgleich entsteht.

Die Zahlungen innerhalb des Kantons bleiben gegenüber dem laufenden Jahr auf hohem Niveau unverändert.

Patrizia Baumgartner, March24/Höfe24