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30.06.2020

Elefantenbulle Mekong entdeckt endlich den Kinderzoo

Mekong darf nach der Quarantäne endlich seine Gspänli kennenlernen.
Mekong darf nach der Quarantäne endlich seine Gspänli kennenlernen. Bild: zvg
Einen Monat lang verbrachte Mekong in den zur Quarantäne umfunktionierten Boxen im Innenraum des Elefantenparks Himmapan, jetzt darf der Elefantenbulle ins Freie und lernt seine neuen Mitbewohner kennen.
Bild: zvg

Ende Mai traf der Asiatische Elefantenbulle Mekong in Knies Kinderzoo in Rapperswil ein. Das prächtige Tier, eine sogenannter «Tusker» (die fachliche Bezeichnung für männliche Elefanten, die ausgeprägte Stosszähne tragen), lebte zuletzt im niederländischen Wildlands Adventure Zoo Emmen. Von dort ist Mekong über Basel an den oberen Zürichsee transportiert worden.

Bevor er aber seine Artgenossen im Kinderzoo kennenlernen darf, musste Mekong einen Monat lang in Quarantäne. Während dieser Zeit leistete das Pflegeteam dem Asiatischen Elefantenbullen Gesellschaft; der Kontakt zu den acht Artgenossen war auf Geheiss der zuständigen Amtsstelle strikte untersagt.Seine Betreuer sind des Lobes voll: Er sei ein «umgängliches, friedfertiges Tier», das durch angenehme Charakterzüge auffalle, lautet die einhellige Meinung.

Die Bewilligung ist da

Nachdem die veterinärtechnische Kontrolle zu keinen Beanstandungen geführt hat, erteilte nunmehr das kantonale Veterinäramt St. Gallen die Bewilligung, Mekong «ins Freie zu lassen».

Mekong darf also den weitläufigen Aussenbereich seines neuen Zoohabitats erkunden und die Mitbewohner kennenlernen. Die Besucher von Knies Kinderzoo haben somit Gelegenheit, die spannenden Begegnungen zwischen den grauen Riesen aus sicherer Distanz zu beobachten. "Wir sind stolz, die wohl schönsten und mächtigsten zwei Elefantenbullen, Mekong und Thisia, in Knies Kinderzoo halten zu dürfen", schreibt der Kinderzoo in einer Medienmitteilung.

Redaktion Höfe24/March24