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Digital
25.06.2020

Bund und SRF wichtigste Informationsquellen

Die Deutschschweizer fühlten sich in der Krise gut informiert. Doch die mediale Berichterstattung war zu viel.

Deutschschweizer Jugendliche haben sich während der Coronakrise ähnlich stark auf Instagram informiert wie über Radio, TV oder Zeitungen. Für alle anderen Gruppen spielten soziale Medien während der ersten Tage des Lockdowns eine klar untergeordnete Rolle. Eine bedeutende Rolle spielten auch persönliche Gespräche, Kurznachrichten oder Telefon- oder Videogespräche.

Das zeigt eine vom Bundesamt für Kommunikation (Bakom) unterstützte Studie des Instituts für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung (IKMZ) der Universität Zürich, die kürzlich publiziert worden ist. Sie untersuchte das Informations- und Kommunikationsverhalten der Deutschschweizer Bevölkerung zwischen dem 19. bis zum 24. März.

Zu viel Gewicht?

Die Deutschschweizer Bevölkerung fühlte sich zu Beginn des Lockdowns gut bis sehr gut zur Coronakrise und zur Bedeutung der Coronakrise für sie und ihren Alltag informiert, wie die Studie weiter zeigt. Das Vertrauen in die öffentlichen Institutionen war sehr gross.

Gemäss der Umfrage fand eine Mehrheit der Deutschschweizer Bevölkerung, dass die Coronakrise zu viel thematisiert wurde. Besonders ausgeprägt war diese Einschätzung bei den Jüngeren. Die über 60-Jährigen hingegen äusserten sich besonders kritisch über den verharmlosenden Ton in den sozialen Medien.

Redaktion March24/Höfe24