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Kanton
23.06.2020

Schulreise ums Haus

Weil das Amt für Volksschulen und Sport schulische Veranstaltungen mit grösseren Menschenansammlungen momentan nicht empfiehlt, verzichten viele Schulleitungen auf die klassische Schulreise. (Bild: zvg)
Das Amt für Volksschulen und Sport empfiehlt den Schulleitungen, keine Schulreisen zu unternehmen. Schulen verzichten auch auf die Nutzung des öV, obwohl das nicht explizit verlangt wird.

«Bis auf Weiteres soll auf sämtliche schulische Veranstaltungen, bei denen grössere Menschenansammlungen entstehen, verzichtet werden», schreibt das Amt für Volksschulen im Schutzkonzept «Wiedereröffnung obligatorische Schulen». Also keine Sporttage, Klassenlager, Schulaufführungen, Schulreisen, Exkursionen, Schulschlussessen und mehr.

Patrick von Dach vom Amt für Volksschulen hält jedoch fest, dass diese Vorgabe als «Empfehlungen» gedacht sind, welche sich aus den Bundesvorgaben ableiten liessen. Letztlich sei die weitere Ausgestaltung und Handhabung von Gruppenanlässen den Schulleitungen überlassen.

Geht auch hier

Etliche Schulleitungen haben sich in der Folge entschlossen, keine Schulreisen, aber stattdessen kleine Exkursionen oder Wanderungen zu unternehmen. Pascal Staub etwa spricht vom schönen Gebiet in der Umgebung der Schule Maihof in Feusisberg: «Etzel, Rossberg und Dreiwässern, da kann man immer ein Reisli machen», so der Schulleiter.

«Tatsächlich ist der Aktionsradius dieses Jahr sehr eingeschränkt. Nichtsdestotrotz ist es vielen Lehrpersonen ein persönliches Anliegen, mit den Schülern das Schuljahr mit einem gemeinsamen Anlass gebührend abzuschliessen», teilt Fredy Tischhauser, Rektor der Sek 1 March, mit.  Das könne ein Veloausflug in den Buechberg sein mit Bräteln an einer Feuerstelle, eine Velotour nach Pfäffikon mit dem Besuch im Alpamare oder eine Wanderung an ein nahes Gewässer, etwa zum Hirschlen- oder Obersee.

Johanna Mächler, Redaktion March24/Höfe24