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03.08.2022

Schweizer Luftqualität: Platz 28

Die Luftqualität wird grob anhand von 3 verschiedenen Messgrössen bestimmt. (Symbolbild)
Die Luftqualität wird grob anhand von 3 verschiedenen Messgrössen bestimmt. (Symbolbild) Bild: pixabay
Tatsächlich kann die Schweiz mit einer generell guten bis sehr guten Luftqualität von sich reden machen. Im internationalen Vergleich landet die Schweiz auf Platz 28 von 117 bewerteten Ländern.

Im internationalen Vergleich landet die Schweiz auf Platz 28 von 117 bewerteten Ländern im Bereich Feinstaub. Seit Mitte der 1980er-Jahre steigt die Luftqualität dank Luftreinhaltemassnahmen generell an.

Drei Messgrössen

Die Luftqualität wird grob anhand von 3 verschiedenen Messgrössen bestimmt:

Feinstaub ist eine Mischung von diversen Stoffen und wird als PM2.5 und PM10 ausgewiesen. Als PM10 und PM2.5 werden Partikel bezeichnet, deren Durchmesser weniger als 10 resp 2.5 Tausendstel-Millimeter betragen.

Diese Partikel können tief in die feinsten Verästelungen der Lunge eindringen. Feinstaub wird zum Beispiel verursacht durch Dieselmotoren, Holzheizungen, Feuerwerken und durch mechanischen Abrieb von Reifen.

Auch natürliche Aufwirbelungen wie der «Saharastaub» fallen unter diese Kategorie. Durch moderne Filtertechnologie ist die Problematik in der Schweiz seit den 1980-er-Jahren stark zurück gegangen. Im Winter können die Grenzwerte bei Inversionslagen aber heute noch überschritten werden (Wintersmog).

Hingegen steigt im Sommer bei windstillen Perioden regelmässig die Belastung mit bodennahem Ozon (O3) stark an (Sommersmog).

Ozon entsteht durch Vorläuferschadstoffe aus dem motorisierten Verkehr, sowie der Industrie. Die Ozonbelastung im Sommer ist einer der Haupttreiber für «schlechte» Luft im Sommer und unterliegt auch nicht einem besser werdenden Trend.

Stickstoffhaltige Luftschadstoffe (NO2 oder genereller NOx) beeinträchtigen eine Vielzahl von Ökosystemen in der Schweiz, wie Wälder, artenreiche Naturweisen, alpine Heiden und Moore.

Zwei Drittel der stickstoffhaltigen Luftschadstoffe stammen aus der Landwirtschaft durch Überdüngungen und/ oder konventionellen, altmodischen Düngemethoden. Ein weiterer Drittel stammt aus dem motorisierten Verkehr und von fossilen Heizungen. I

m Bereich der Landwirtschaft sind die Erfolge noch ausstehend und bleiben eine grosse Herausforderung.

Mehr Information

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Informieren Sie sich detaillierter auf der Seite des Bundes, oder informieren Sie sich über den Zustand der weltweiten Luftqualität in Echtzeit.

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