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Sport
01.07.2022
01.07.2022 17:11 Uhr

Zweimal persönliche Bestzeit an der Elitemeisterschaft geholt

Shoelle Bruhin freut sich über ihren gelungenen 400m-Auftritt an der SM in Zürich.
Shoelle Bruhin freut sich über ihren gelungenen 400m-Auftritt an der SM in Zürich. Bild: Albert René Kolb
An der Elitemeisterschaft der Leichtathletik erreicht Shoelle Bruhin überraschend den 400m-Final.

Eine Athletin reiste mit Sicherheit zufrieden von den nationalen Titelkämpfen der Leichtathletik nach Hause. Shoelle Bruhin (TSV Galgenen) qualifizierte sich im strömenden Regen als Dritte des ersten 400m-Vorlaufes mit persönlicher Bestzeit von 56,32 Sekunden für den Final im Letzigrund.

«Eigentlich habe ich von meinem Vorlauf an der SM nicht viel erwartet», so Bruhin. Sie konnte im Vorfeld praktisch nichts trainieren. Sie war vor allem mit Modulprüfungen für ihr Studium beschäftigt. «So ging meine ganze Energie fürs Lernen drauf. Also wollte ich in Zürich einfach Spass haben.» Das gelang ihr ausserordentlich gut. «Dass ich schon im Vorlauf eine PB laufe, habe ich gar nicht kommen sehen.»

Als Nummer 17 im Starterfeld klassiert kam sie im schlechten Wetter wohl am besten mit den garstigen Verhältnissen zurecht. «Dass ich als Siebte im Final stand, hat mich fast sprachlos gemacht.» Sie wusste sehr wohl, dass sie im Finale gegen vier Olympia- oder WM-Teilnehmerinnen keine Chance haben würde.

Erneut neue PB

Trotzdem lief sie mit 56,01 Sekunden erneut eine PB. «Meine Steigerung in diesem Jahr ist unglaublich. Erst gerade habe ich die 57 Sekunden unterboten, nun kratze ich an einer 55er-Zeit.» Im Final wurde die Galgenerin Achte im Feld der besten 400m-Frauen.

Von links: Martina Faggi und Shoelle Bruhin. Bild: Athletix und zvg

Lia Flattich (STV Pfäffikon-Freienbach) schied als Fünfte ihres Vorlaufes mit 57,80 Sekunden aus. Die 100-m-Vorläufe bedeuteten auch das Aus für Martina Faggi (LC Zürich). 12,53 Sekunden reichten der Höfnerin für den 5. Rang der fünften Vorlauf-Serie, aber nicht für den Halbfinal.

Auch die in der vierten Serie gestartete Paralympics-Athletin Elena Kratter (GG Bern) schied in 15,51 Sekunden als Achte der vierten Serie aus. Die Vorderthalerin erreichte danach mit 4,58 m den 20. Rang im Weitsprung.

Weitere Top-Ten-Ränge

Tim Fasser (STV Lachen) warf den Diskus im vierten Versuch 44,28 m weit und klassierte sich damit auf dem guten 6. Rang. Vereinskollege Ramon Hegner schaffte vier Meter weniger, was den 11. Rang einbrachte.

Ramon Hunger (STB Leichtathletik) stiess die 7,14-Kilo-schwere Stahlkugel im fünften Versuch 14,16 m weit. Der Wangner sicherte sich damit den 6. Rang.

  • Ramon Hegner Bild: Athletix und zvg
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  • Tim Fasser Bild: Athletix und zvg
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Eine Top-Ten-Klassierung erreichte auch Jan Drabik (KTV Altendorf) mit seinem 9. Rang beim Hochsprung. Dem Märchler standen 1,90 m zu Buche, auf der Höhe von 1,95 m scheiterte er dreimal.

Diego Schärli (TSV Galgenen) blieb dreimal ohne gültigen Versuch auf der Anfangshöhe von 1,85 m und wurde deshalb nicht klassiert.

Noah Fleischmann (STV Lachen) zählte als Drittbester der Jahresrangliste beim Hammerwerfen zum Kreis der Favoriten. Eine mögliche Medaille verpasste der Schwerathlet aufgrund sechs ungültiger Versuche, wodurch er nicht klassiert wurde.

Franz Feldmann und Albert René Kolb, Redaktion March24 & Höfe24