Home Region Sport Agenda In-/Ausland Magazin
Kultur
10.06.2022

Hymne auf den Schwingsport

Heute wird «Schwingerhärz» von Heimweh veröffentlicht. Mit dabei sind unter anderem Markus Stadelmann aus Reichenburg (Zweiter von links), Jens Stössel  aus Illgau (Vierter von links) und Bernhard Betschart aus Muotathal (Mitte).
Heute wird «Schwingerhärz» von Heimweh veröffentlicht. Mit dabei sind unter anderem Markus Stadelmann aus Reichenburg (Zweiter von links), Jens Stössel aus Illgau (Vierter von links) und Bernhard Betschart aus Muotathal (Mitte). Bild: Hitmill
Heimweh, der erfolgreichste Männerchor der Schweiz, veröffentlicht heute die Single «Schwingerhärz» – mit Unterstützung des Schwingerkönigs Kilian Wenger.

«I mir schlaht es Schwingerhärz», singen die Heimweh-Männer und vereinen damit in einer Hymne die Fans des Schwingsports aus der ganzen Schweiz. Im Lied selbst schickt Heimweh ihre Melodie auf die Reise durch die Schweiz. Enden tut sie im Baselbiet, wo sich am Vorabend des Anschwingens in Pratteln Tausende Schwingerherzen vereinen. An diesem lang herbeigesehnten Wochen­ende ­Ende August wird Heimweh «Schwinger­härz» live präsentieren.

Für Schwinger und Fans

Heimweh besteht aus zwölf Männern aus der ganzen Schweiz. Mit dabei sind auch drei Schwyzer: Markus Stadelmann aus Reichenburg, Jens Stössel aus Illgau und Bernhard Betschart aus Muotathal.

«‹Schwingerhärz› ist ein Lied, über das, was einen leidenschaftlichen Sportler oder eine leidenschaftliche Sportlerin ausmacht: das Herzblut, das in jeder Faser des Körpers steckt und uns manchmal über uns selbst ­hinauswachsen lässt», beschreibt Stadelmann. «

Betschart, der im Lied die Leadstimme singt, ist selber ein grosser Schwingerfan: «Ich war unter anderem am ­Expo-Schwinget, Schwarzsee, Unspunnen, Kilchberger, Brünig, Stoos und Rigi, um nur einige zu nennen. Und erst noch war ja das Schwyzer Kantonale bei uns im Muotathal, welches ich selbstverständlich auch besuchte.»

Stadelmann blickt sogar auf eine Karriere im Sägemehl zurück. «Ich hatte tatsächlich eine erfolgreiche, wenn auch nur kurze, Schwingerkarriere. Als Jungschwinger kann ich eine 100%-Siegquote am Klöntaler Buebeschwinget vorweisen – einmal mitgemacht, einmal gewonnen. Auf dem Höhepunkt der Karriere bin ich dann zum Nationalturnen gewechselt», sagt der gebürtige Glarner ­lachend.

Video mit Schwingerkönig

In einem Lied über den Schwingsport darf natürlich ein «Böser» nicht ­fehlen. So werden die Sänger im Video von keinem Geringeren als Schwinger­könig Kilian Wenger unterstützt. ­Keine Sekunde habe er gezögert, als er von Heimweh angefragt wurde, so Wenger. Im Musikvideo spielt der Berner sich selbst, wie er als grosses Vorbild eines kleinen Jungen mit diesem gemeinsam zum unschlagbaren Team im ­Sägemehl wird.

TV-Premiere im «Donnschtig-Jass»

«Schwingerhärz» feiert am 28. Juli grosse TV-Premiere im «Donnschtig-Jass» auf SRF. Das neue Heimweh-Album «Freiheit» erscheint einen Tag später, gefolgt von einer grossen Live-Tournee 2023. Am ESAF in Pratteln darf die Schwinger-Hymne natürlich nicht fehlen. «Es ist immer speziell, vor dem Publikum eines Schwingfestes aufzutreten», so Stadelmann.

Und welcher Schwinger ist denn der Favorit der beiden Heimweh-Sänger? Markus Stadelmann drückt Roger Rychen die Daumen, Bernhard Betscharts Favoriten sind Kilian Wenger, Pirmin Reichmuth und ­Samuel Giger. Auf die Frage nach dem Schwingerkönig sind sich die beiden einig: Samuel Giger. Und auch Bernhard Betschart tippt auf den Thurgauer.

Irene Lustenberger, Redaktion March24 & Höfe24