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Altendorf
03.06.2020

Drei Märchler kommen in den Kalender

Adrian Fässler aus Altendorf sowie Emil und Valentin Pfister aus Tuggen wurden als Models für den Bauernkalender 2021 ausgewählt.

Seit Jahren repräsentieren junge Männer und Frauen, die einen Bezug zur Landwirtschaft haben, das Bauernleben auf ganz spezielle Art und Weise. Mal freizügig, mal bedeckt, mal lasziv, mal lächelnd posieren sie für den Schweizer Bauernkalender. Auch in diesem Jahr gingen wieder rund 100 Bewerbungen ein. Trotz der angespannten Lage wurden 35 Bewerberinnen und Bewerber zum Casting eingeladen, das Anfang Mai in Immensee stattfand. Eine vierköpfige Jury – darunter Ex-Mister-Schweiz und Bauer Renzo Blumenthal  – wählte zwölf Frauen und zwölf Männer aus, die die Kalenderblätter des nächsten Jahres zieren werden.

Pfisters zum dritten Mal mit dabei, Adrian Fässler zum ersten Mal

Bereits zum dritten Mal mit dabei sind der bald 26-jährige Emil Pfister und sein ein Jahr jüngerer Bruder Valentin aus Tuggen. Nach 2018 und 2020 werden sie auch nächstes Jahr auf einem der Kalenderblätter zu betrachten sein. Auf dem diesjährigen Kalender zieren sie gemeinsam das Titelblatt. «Natürlich wäre es schön, wenn es nächstes Jahr wieder so wäre», sagt Emil Pfister.   lachend. Die Brüder, die auf dem väterlichen Bauernhof mithelfen, lieben es, vor der Kamera zu stehen und tun dies auch für das Modelabel Edelvetica von Valentin Pfister.

Die beiden Tuggner waren es auch, die Adrian Fässler ermunterten, sich fürs Casting anzumelden. «Da ich gerne Abenteuer erlebe, habe ich mich angemeldet», sagt der 19-Jährige, der auf dem elterlichen Bauernhof in Altendorf lebt. Er sei zwar nervös gewesen, «aber es ging gut», so der Zimmermann-Lehrling.

Fässler kann sich durchaus vorstellen, das Modeln zu intensivieren. «Ich glaube, das wäre schon etwas für mich. Aber schauen wir mal, wie das Shooting wird», sagt er.

Auf die Frage, welches Kalenderblatt er denn gerne zieren würde, meint
er lachend: «Am liebsten ein Monat mit vielen Tagen.» Sein Geburtsmonat Februar müsse es nicht unbedingt sein.

Irene Lustenberger